Thermomix® Pizzastein – meine Erfahrungen mit dem originalen Vorwerk Pizzastein

Wenn Sie gerne Pizza selbst backen und mit dem Ergebnis auf einem normalen Backblech nicht ganz zufrieden sind, ist der originale Vorwerk Pizzastein eine der sinnvollsten Ergänzungen zum Thermomix®. Der Thermomix® übernimmt die komplette Teigzubereitung, während der Pizzastein dafür sorgt, dass der Boden deutlich knuspriger wird und das Ergebnis näher an eine echte Steinofenpizza herankommt.

Wenn ich bei Thermomix® Vorführungen den Pizzastein auspacke, ernte ich trotzdem immer wieder fragende Blicke. „Backt der Thermomix® jetzt auch Pizza?“, hat mich neulich eine Kundin gefragt. Die Antwort ist: indirekt ja. Der Thermomix® knetet den Teig schnell und zuverlässig, während der originale Vorwerk Pizzastein die Hitze speichert und gleichmäßig an den Teigboden abgibt.

Nach über 2.000 Vorführungen gehört der Pizzastein für mich zu den Zubehörteilen, die ich aus echter Überzeugung empfehle. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorteile der Stein bietet, für wen sich die Anschaffung lohnt, wie Sie ihn richtig einsetzen und warum mich das Ergebnis beim ersten Backen selbst überrascht hat.

Vorab als Erklärung: Vorwerk hat zwei verschiedene Pizzasteine auf den Markt gebracht – Pizzastein Paul und Pizzastein Peter. Die Funktionsweise ist gleich, lediglich die Form unterscheidet sich. Paul ist eine rechteckige Steingut Form, um Pizza oder Flammkuchen zu backen, während Peter eine runde Steingut Form ist.

Warum mich das Ergebnis beim ersten Backen mit dem Pizzastein überrascht hat

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich den originalen Vorwerk Pizzastein zum ersten Mal ausprobiert habe. Ehrlich gesagt war ich anfangs etwas skeptisch. Ich kannte die Werbeaussagen von Vorwerk, aber ich fragte mich, ob der Unterschied zu einem normalen Backblech wirklich so groß sein würde.

Für den ersten Test bereitete ich einen ganz normalen Pizzateig im Thermomix® zu, ließ ihn gehen und belegte ihn klassisch mit Tomatensoße, Mozzarella, Pilzen und etwas Kochschinken. Während der Stein im Ofen aufheizte, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen. Schließlich hatte ich schon viele selbstgemachte Pizzen auf dem Backblech gebacken.

Als ich die Pizza nach wenigen Minuten aus dem Ofen holte, war ich jedoch überrascht. Der Boden war deutlich knuspriger als gewohnt, während der Belag saftig blieb. Besonders auffällig war die gleichmäßige Bräunung. Die Pizza wirkte insgesamt viel näher an dem, was man aus guten Pizzerien kennt. Noch überraschender war die Reaktion meiner Familie. Die Frage, ob die Pizza wirklich aus dem heimischen Backofen kam, hörte ich an diesem Abend mehr als einmal.

Seitdem nutze ich den Pizzastein regelmäßig, nicht nur für Pizza, sondern auch für Flammkuchen, Brot und Brötchen. Für mich wurde dabei schnell klar: Der Thermomix® sorgt für den Teig, aber der Pizzastein macht aus einem guten Teig erst ein wirklich überzeugendes Backergebnis.

Warum ein Pizzastein zum Thermomix®? Die Idee dahinter

Der Gedanke ist eigentlich ganz einfach, und ich erkläre ihn bei fast jeder Vorführung.

Der Thermomix® TM7 knetet in nur wenigen Minuten einen elastischen und gleichmäßigen Pizzateig. Das Ergebnis ist ein feinporiger, elastischer und gleichmäßiger Teig und Sie müssen dabei nicht mit mehligen Händen in einer bemehlten Küche stehen.

Aber der beste Teig nützt nichts, wenn der Ofen nicht die richtige Temperatur auf den Boden bringt. Ein normales Backblech wird heiß, klar. Aber es speichert die Hitze nicht. Sobald Sie die Pizza auflegen, kühlt das Blech schlagartig ab, und der Boden wird nicht knusprig, sondern eher blass und weich.

Ein guter Pizzastein aus Cordierit, wie der originale von Vorwerk, speichert die Hitze über lange Zeit und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab. Das Ergebnis ist eine Pizza, die unten knusprig und oben saftig ist, ganz genau wie aus dem Steinofen. Und das mit einem Teig, den der Thermomix® in etwa zwei Minuten für Sie gemacht hat.

Für wen lohnt sich der Pizzastein besonders?

Diese Frage höre ich immer wider, und meine Antwort ist durchaus differenziert.

Der Pizzastein ist kein Muss, aber für einige Menschen ist er ein kleiner Gamechanger. Wenn Sie gerne Pizza selbst machen, aber mit dem Ergebnis auf dem Backblech nie ganz zufrieden sind, ist der Stein die Lösung.

Wenn Ihre Familie Pizza liebt und Sie den Lieferdienst durch selbstgemachte Qualität ersetzen möchten, rechnet sich die Anschaffung schneller, als Sie denken.

Und wenn Sie generell Freude an knusprigen Backergebnissen haben, sollten Sie wissen: Auf dem Stein backen Sie nicht nur Pizza. Brot, Brötchen, Flammkuchen, sogar knusprige Gemüsegerichte gelingen darauf hervorragend.

Weniger lohnt er sich, wenn Sie nur sehr selten Pizza oder Brot selbst backen und mit Ihrem Backblech eigentlich zufrieden sind. Dann ist er eine Anschaffung, die Sie vielleicht nicht oft genug nutzen, um sie zu rechtfertigen. Das sage ich in meinen Vorführungen immer ganz offen dazu.

Was macht den originalen Vorwerk Pizzastein besonders?

Es gibt viele Pizzasteine auf dem Markt, das stimmt. Aber der Original Vorwerk Pizzastein hat einige Eigenschaften, die ich aus eigener Erfahrung sehr schätze.

Er besteht aus hochwertigem Cordierit, einem Material, das extreme Temperaturschwankungen aushält, ohne zu reißen. Er ist exakt auf die Größe gängiger Backöfen abgestimmt und liegt mit seiner glatten Oberfläche plan auf. Die Wärmespeicherung ist hervorragend. Einmal aufgeheizt, gibt der Stein die Temperatur gleichmäßig über die gesamte Backfläche ab.

Und er ist vergleichsweise leicht und handlich, was ihn alltagstauglicher macht als manche schweren Schamottsteine, die ich in anderen Küchen gesehen habe. Für mich als Repräsentantin ist er eine Ergänzungen zum Thermomix®, die ich wirklich aus Überzeugung empfehle.

So bereiten Sie den Pizzastein richtig vor

Bevor Sie den Stein das erste Mal benutzen, gibt es einen entscheidenden Schritt, den viele überspringen und dann enttäuscht sind: das Vorheizen.
Ein Pizzastein braucht Zeit, um die Hitze vollständig aufzunehmen. Ich empfehle, den Stein in den kalten Ofen (auf keinen Fall in der Mikrowelle aufheizen) zu legen, den Ofen dann auf die höchste Stufe, idealerweise 230 Grad Ober- und Unterhitze, einzustellen und den Stein mindestens 30 Minuten vorheizen zu lassen.

Ja, das ist länger, als die meisten denken. Aber genau darin liegt das Geheimnis. Nur ein vollständig durchgeheizter Stein gibt die Hitze so kraftvoll an den Pizzaboden ab, dass er in wenigen Minuten knusprig wird, während der Belag saftig bleibt.

Nutzen Sie die Vorheizzeit doch einfach, um den Teig im Thermomix® zuzubereiten, die Zutaten zu schnippeln und den Tisch zu decken. Dann fügt sich alles entspannt ineinander.

Pizza backen mit Thermomix® und Pizzastein – so geht es Schritt für Schritt

Der Ablauf ist denkbar einfach, und genau das schätze ich daran.

Zuerst bereiten Sie den Teig im Thermomix® zu. Das Standardrezept aus Cookidoo® ist in zwei Minuten fertig geknetet und muss dann etwa eine halbe Stunde gehen. Während der Stein vorheizt, rollen oder ziehen Sie den Teig auf die gewünschte Größe aus.

Ein kleiner Tipp aus meiner Praxis: Legen Sie den ausgerollten Teig auf ein Stück Backpapier. Damit lässt er sich viel leichter auf den heißen Stein befördern, und Sie riskieren keine Verbrennungen.

Belegen Sie die Pizza nach Ihrem Geschmack, schieben Sie das Backpapier mit der Pizza auf den Stein und backen Sie sie bei 230 Grad für etwa 10 – 15 Minuten, je nach Belag und gewünschter Bräune.

Sobald der Teig nach etwa 2 – 3 Minuten leicht gestockt ist und die Unterseite fest wird, können Sie die Pizza kurz anheben und das Backpapier herausziehen, dann backt die Pizza direkt auf dem Stein fertig. Das Ergebnis wird Sie überraschen.

Was kann man sonst noch auf dem Pizzastein backen?

Der Name ist eigentlich irreführend, denn der Stein kann viel mehr als nur Pizza. In meiner eigenen Küche und bei vielen Kunden hat er sich als universeller Backhelfer etabliert.

Brot und Brötchen bekommen eine wunderbar krosse Kruste. Flammkuchen gelingt in wenigen Minuten und schmeckt wie aus dem Elsass. Selbst Dinge wie knusprige Kartoffelspalten, Gemüse vom Blech oder aufbackbare Baguettes profitieren enorm von der gleichmäßigen Unterhitze.

Wenn Sie den Stein einmal haben, werden Sie ihn vermutlich häufiger nutzen, als Sie jetzt denken.

Reinigung und Pflege: Einfacher als erwartet

Viele Menschen schrecken vor einem Pizzastein zurück, weil sie denken, die Reinigung sei mühsam. In der Praxis ist sie das Gegenteil.

Wichtigster Grundsatz: Niemals Spülmittel verwenden. Der Stein ist porös und würde das Spülmittel aufsaugen, was Sie später schmecken würden. Lassen Sie den Stein nach dem Backen einfach im ausgeschalteten Ofen abkühlen. Eingebrannte Reste kratzen Sie mit einem trockenen Pfannenwender oder einer harten Bürste ab.

Verfärbungen sind völlig normal und zeigen nur, dass der Stein im Einsatz war. Sie beeinträchtigen die Funktion in keiner Weise.

Sollte wirklich einmal flüssiger Käse auf den Stein gelaufen und fest eingebrannt sein, können Sie den Stein bei der nächsten Nutzung einfach auf höchster Stufe leer mitbacken. Die Hitze verkohlt die Reste, und Sie können sie danach mühelos abbürsten. Das war es auch schon.

Ist der Pizzastein auch für Anfänger geeignet?

Unbedingt. Und zwar mehr, als viele denken. Die eigentliche Arbeit, nämliche den Teig zu kneten, übernimmt ja der Thermomix®. Belegen kann eine Pizza jeder, und der Stein macht den Rest.

Sie müssen kein Bäcker sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Im Gegenteil: Der Pizzastein verzeiht kleine Fehler, weil er durch die gleichmäßige Hitze für ein zuverlässiges Backergebnis sorgt. Gerade für Anfänger, die mit dem Backen auf dem Blech unsicher sind oder unzufriedene Ergebnisse hatten, ist der Stein ein echtes Upgrade.

Ein Kunde sagte mir neulich: „Seit ich den Stein habe, schmeckt meine Pizza besser als die vom Lieferservice. Und ich dachte immer, ich könnte nicht backen.“ Solche Sätze höre ich oft.

Häufige Fragen zum Thermomix® Pizzastein

Muss der Pizzastein wirklich so lange vorheizen?

Ja, mindestens 30 Minuten. Nur ein vollständig durchgeheizter Stein bringt die Hitze, die für einen knusprigen Boden nötig ist. Wer diese Zeit abkürzt, wird mit einem blassen, weichen Boden belohnt.

Kann ich den Stein auch auf dem Gasgrill verwenden?

Ja, das geht. Der Stein ist aus Cordierit und hält auch der Hitze eines Gasgrills stand. Achten Sie aber darauf, ihn langsam aufzuheizen, um Temperaturschocks zu vermeiden.

Muss ich den Stein nach jedem Gebrauch reinigen?

Nur, wenn sichtbare Rückstände darauf sind. Meistens reicht es, ihn nach dem Abkühlen einfach abzubürsten. Verfärbungen sind normal und kein Zeichen von Verschmutzung.

Ist der originale Vorwerk Pizzastein sein Geld wert?

Nach meiner Erfahrung ja. Es gibt günstigere Alternativen, aber die Qualität des Materials und die Passform sprechen aus meiner Sicht für das Original. Ich selbst nutze ihn seit Jahren und habe noch nie einen Riss oder eine Beschädigung erlebt.

Kann ich den Pizzastein im Geschirrspüler reinigen?

Auf keinen Fall. Der Stein ist porös und würde Wasser und Spülmittel aufsaugen. Nur trocken reinigen.

Welche Pizzarezepte aus Cookidoo® eignen sich besonders?

Das Standardrezept für Pizzateig ist perfekt für den Einstieg. Für Abwechslung sorgen Rezepte für Vollkornpizza, Low-Carb-Pizza oder auch süße Varianten mit Obst. Probieren Sie sich einfach durch; der Stein verzeiht fast alles.

Es gibt insgesamt viele passende Rezepte im Cookidoo® unter:
• „Rock deinen Ofen Paul“
• „Rock deinen Ofen Peter“

Mein Fazit zum Pizzastein

Der originale Vorwerk Pizzastein ist vielleicht kein Utensil, das in keiner Küche fehlen darf. Aber wenn Sie gerne Pizza, Brot oder Flammkuchen selbst backen und mit dem Backblech nie ganz zufrieden waren, ist er eine Investition, die Sie nicht bereuen werden.

In Kombination mit dem Thermomix®, der Ihnen den perfekten Teig in zwei Minuten liefert, wird der Pizzaabend zu Hause zu einem echten Erlebnis und spart auf Dauer auch noch Geld, das sonst für den Lieferservice draufgeht.

Wenn Sie den Pizzastein einmal live sehen oder Fragen dazu haben, sprechen Sie mich einfach an. In einer unverbindlichen Vorführung bei Ihnen zu Hause (wenn Sie im Ruhrgebiet oder im Münsterland wohnen) kann ich Ihnen zeigen, wie einfach der Teig im Thermomix® gelingt und wie der Stein das Backergebnis verändert, ehrlich, entspannt und ganz ohne Verkaufsdruck.